zum sechsten Mal ruft die Klaus Tschira Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, sich um KlarText!, den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft, zu bewerben. Im letzten Jahr bewarben sich 220 Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern um den Klaus Tschira Preis.
Bis zum 28. Februar 2011 können sich Promovierte aus den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik, sowie angrenzender Fachgebiete mit ihren Textbeiträgen bewerben. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss.
Voraussetzung ist, dass die Bewerber/innen im Jahr 2010 ihre Doktorarbeit abgeschlossen haben. Ihre Aufgabe ist es, die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit allgemein verständlich und spannend in deutscher Sprache in einem Artikel zusammenzufassen. Sechs Siegerinnen und Sieger werden mit einem Geldpreis von jeweils 5 000 Euro ausgezeichnet. Zusätzlich werden die Siegerbeiträge unverändert in einer KlarText!-Sonderbeilage der Zeitschrift bild der wissenschaft veröffentlicht.
Unabhängig von der Platzierung hat jede/r Bewerber/in um den Klaus Tschira Preis die Möglichkeit, an einem eintägigen „Workshop Wissenschaftskommunikation“ in der Heidelberger Villa Bosch teilzunehmen. Die Workshops beginnen im Herbst 2011. Alle wichtigen Informationen und die genauen Ausschreibungsbedingungen finden Sie unter www.klaus-tschira-preis.info.
Dass aktuelle wissenschaftliche Themen einem breiten Publikum spannend erzählt werden können, haben auch in diesem Jahr viele Teilnehmer/innen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Jury aus
Wissenschaftsjournalist/inn/en und Expert/inn/en kürte vor kurzem die besten Beiträge. Die diesjährigen Preisträger/innen werden am 14. Oktober bekanntgegeben und in Heidelberg mit dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft 2010 ausgezeichnet.
In den letzten Jahren haben viele Journalist/inn/en die Preisverleihung zum Anlass genommen, die Ergebnisse der jungen Forscher/innen publik zu machen. Somit wurde die Spitzenforschung der Hochschulen und Forschungsinstitute einer größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.