Dipl.-Ing. Dr. Barbara Streimelweger MBA

Dipl.-Ing. Dr. Barbara Streimelweger MBA

Mein Studium (Fakultät/Institut)
Elektrotechnik, im zweiten Abschnitt Industrielle Elektronik und Regelungstechnik mit einem Fächertausch in Biomedizinische Technik.
Mein Doktorat habe ich allerdings an der Université de Genève abgelegt (Fakultät für Wirtschaft und Management, Institut für Informationswissenschaft).

Das TU-Netzwerk ist für mich wichtig, weil
es die Möglichkeit zum Austausch bietet. Man hält Kontakt zu anderen KollegInnen sowie zur Wissenschaft und ich erfahre so, was an der TU los ist.
Außerdem werden Netzwerke im beruflichen Umfeld immer wichtiger und TU-AbsolventInnen treffe ich in meinem Berufsumfeld häufig an und zwar in den verschiedensten Positionen.

Welche Tipps möchten Sie jungen, aufstrebenden Techniker_innen mit auf den Weg geben?
Wenn das Interesse an der Technik – und auch der Spaß – da ist, zweifle nicht an dir! Hab den Mut und ergreife die Chance! Lerne so viel wie möglich und sauge das Wissen wie ein Schwann auf. Finde deine Stärken und Talente, sei offen für Neues und bleib dir selbst treu. Habe auch keine Angst vorm Scheitern sondern siehe es als eine weitere lehrreiche Erfahrung – und du wirst erfolgreich sein.

Am liebsten erzähle ich diese Geschichte von meiner Studienzeit
Im Labor bauten wir eine Temperatur-Schaltung. Die Frage die sich stellte, wie testen wir die Funktionen? Wenn die Temperatur >37° (A) steigt, sollte das rote Led-Lämpchen leuchten und bei <36° (B) sollte ein gelbes Led-Lämpchen leuchten. Fall (A) war einfach zu testen … man nehme ein Feuerzeug zur Hilfe und – perfekt, das rote Led-Lämpchen leuchtete. Nun, wie aber Fall (B) testen? Tja, auch dafür hatten wir eine Lösung. Eiswürfel hatten wir zwar keine, aber dafür mich in Persona mit meinen „kalten“ Händen – und das hat funktioniert! Das gelbe Led-Lämpchen begann zu leuchten. Damit hatte keiner gerechnet.

An meine Sponsion denke ich gerne zurück, weil
es ein fantastisches Gefühl war, es geschafft zu haben und als einzige Frau im vollen Hörsaal das Diplom überreicht zu bekommen.

Das Studium war zu meiner Zeit
für eine Frau sehr ungewöhnlich und sicherlich „anders“ als heute. Das Studium war von „digital“ noch weit entfernt … keine Laptops, kein WLAN, ein 486er galt als Hit …. wir haben noch mit „Papier und Stift“ gearbeitet und wir hatten anfangs noch Präsentationen mit Overheadfolien.

Kommilitonen treffe ich, wenn
wir uns zufällig auf Veranstaltungen über den Weg laufen.